Shit! Ich ziehe nach Irland! Shit! I´m moving to Ireland!

English below.

Ein bewusster Moment. Kennst du diese Momente, wo dir etwas so richtig klar wird? Manchmal hält das nur für ein paar Sekunden an und manchmal für immer. Wie viel in meinem Leben unbewusst abläuft, wird mir in diesen Momenten klar, wo ich so richtig bewusst begreifen kann, was eine gewisse Situation oder Tatsache bedeutet. Zum Beispiel hatte ich einen solches aha Erlebnis, als mein Sohn ein paar Monate alt war und ich beim Tisch saß und es mir kalt über den Rücken lief, weil ich dachte, shit, ich bin Mutter! Verrückt oder? Monate lang mache ich schon alles was eine Mutter so macht, aber ich mache es einfach und dann kommt dieser Moment wo ich realisiere was abgeht.

Auch gestern Abend hatte ich so einen Moment, als ich dachte, ahhhhh wir ziehen nach Irland! Vor allem die Tatsache, dass es ganz danach aussieht, als würde ich erst einmal mit den Kindern alleine nach Irland ziehen und mein Mann der Ire, muss erst das Projekt hier in Frankfurt beenden. Ich habe immer gesagt, ich würde das machen und dass es kein Problem für mich wäre und das ist es auch nicht, aber erst gestern habe ich realisiert, was es bedeutet. Vor allem, dass wir wahrscheinlich ein dreiviertel Jahr ohne meinen Mann sein werden. Er wird immer am Wochenende kommen, trotzdem das wird ein riesen Schritt. Warum wir früher umziehen? Für meinen Sohn beginnt die Schulpflicht und wir wollen, dass er von Anfang an dabei ist und nicht erst später in die Klasse kommt. Und wir ziehen nicht erst im September um, weil ich will, dass er richtig ankommen kann und sich richtig einleben kann, bevor es mit der Schule losgeht.

Bitte nicht falsch verstehen, ich freue mich darauf. Ich freue mich auf das Abenteuer, ich freue mich darauf ein zu Hause aufzubauen, ich freue mich darauf anzukommen und mir nicht mehr darüber Gedanken machen zu müssen, wo wir in ein paar Monaten sein werden. Ich freue mich auch, dass es ein neues Land ist, mit einer anderen Kultur und Sprache. Es wird eine große Herausforderung, aber wie ich immer sage, lieber jeden Tag herausgefordert, als einen einzigen Tag gelangweilt. Oder wie es Paulo Coelho gesagt hat, „Wenn du denkst, Abenteuer sind gefährlich, dann versuch´s mit Routine, die ist tödlich.“

Wie ist das bei dir? Ist dein Leben auf eine tödliche Routine eingefahren? Oder suchst du das Abenteuer? Lebst du das Leben das du willst? Und wenn nicht, was ist es was du wirklich willst?

Viele fragen mich, ob ich nicht Angst habe, dass es sich negativ auf unsere Kinder auswirkt, dass wir so oft umziehen. Und natürlich beschäftigt mich diese Frage auch sehr oft. Gerade um meinen Sohn mache ich mir viele Gedanken. Er ist in einem Alter, in dem er sich an alles erinnert und seine beste Freundin, die er wirklich täglich sieht, manchmal sogar den ganzen Tag, wird dann nicht da sein. Ich hoffe, dass es sein kleines Herz nicht brechen wird. Immer wieder denke ich darüber nach und ich finde für mich immer die gleiche Antwort. Ich kann nur mein Bestes geben und denke wenn ich für meine Kinder da bin, ihnen den Halt geben kann, den sie brauchen, wenn sie wissen, dass ich alles gebe damit es ihnen gut geht, dann denke ich, dass sie es gut verkraften werden. Das wichtigste ist aber bestimmt, dass sie spüren, dass ich glücklich bin. Wenn sie sehen, dass es genau das ist was ich will und dass ich mich freue und wohl fühle, dann wird es auch für sie passen.

Die eigenen Kinder sind wie ein Spiegel der dich überall hin begleitet. Bin ich schlecht gelaunt und ungeduldig, sind sie das auch. Bin ich glücklich und fröhlich, dann sind sie das auch.

Es liegt in meiner Hand mich selbst glücklich zu machen, dann können sie es auch sein.

English

A clear moment. Do you know these situations where it goes click and you are after realising something? Sometimes it lasts for a few seconds only and sometimes forever. How many things are running subconscious in my life, I´m realising when I have one of these moments, where I fully understand with every part of my body and mind what´s going on. For example, when my son was a few months old, I was sitting at the table and out of nowhere a shiver was sent down my spine, when I realised, holy shit, I´m a mom! Madness! Months and months I was looking after my son, doing all the things a mom is doing without properly realising it.

Also last night I had one of these moments, when I was sitting on the couch and all the sudden I realised, Oh wow, I´m going to move to Ireland! Especially the fact that it looks like I´m going to move there with the children on my own. My Irish husband has to finish his project here in Frankfurt. I always said, I wouldn’t mind, and I don´t, but what it means to me, I´m only after realising yesterday. It’s going to be for three quarters of a year that he will travel back and forth on the weekends. Why are we not waiting with our move until my husband is finished? Because my son will be starting into school and we want him to be able to attend from the start. And we are not going to wait till September with our move because I want the children to be well settled in, before this exciting time is starting.

Don’t misunderstand me, I am looking forward to moving to Ireland, I´m looking forward to this adventure. I´m looking forward to build up a home, to settle in, to not have to think of where we will be in a few months. I´m also looking forward to the fact that it´s a new country, with a different mentality and different language. It will be a huge challenge for me, but I always say, I rather be challenged every day, than bored for a single one. Or as Paulo Coelho said, “If you think adventure is dangerous, try routine: it is lethal.”

What about you? Are you living a lethal routine or are you looking for adventures? Are you living the life you want? If not, what is it you really want?

A lot of people are asking me, if I´m not worried that all the moving could have a bad influence on my children. I´m thinking of this very often myself. Especially my son plays often on my mind. He is in an age where he can remember everything and his best friend he sees her every day and some days all day, won´t be there. I hope the move won´t break his little heart. I´m thinking quite often about this, and I always find the same answer. I think, if I´m there for them, when I support them and show them that I give my very best to make them settle in well, I think they will be able to handle it. Though the most important thing will be that I´m happy. If they see that I really want to live there and that I´m delighted and enjoy it, it will work out for the children also.

Children are our biggest mirror. If I´m sad, unhappy or in a bad mood, they are the same. If I feel good and happy, they also will be in a good mood.

It´s up to me to make myself happy and then they will be happy as well.

2 thoughts on “Shit! Ich ziehe nach Irland! Shit! I´m moving to Ireland!

  1. ich bin auch gespannt wie das alles für uns alle weitergeht. Ich habe schon großen Respekt davor, weil momentan ist es alles einfach und ich kann so viel machen, ohne dich würde ich wieder mehr in Mama Alltag sicher fallen. ich genieße es noch wie es ist und denke über dieses Thema lieber nicht nach.

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    1. Es wird bestimmt alles gut und es werden sich neue Türen öffnen! Wenn nicht, müsst ihr halt nach Irland ziehen, da sehe ich sonst keine andere Lösung 😂😉.
      Wie du sagt, am Besten noch nicht darüber nach denken. Es wird für uns alle herausfordernd, aber wir schaffen das 👍.

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